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  Kleines ABC der Vitamine in Hundefutter und Katzenfutter

 Wie wichtig sind Vitamine für die Gesundheit unserer Tiere?

Die meisten Tierhalter informieren sich hauptsächlich über die Mengen der einzelnen Vitamine die in der Tiernahrung enthalten sind, um sicher zu sein, dass ihr Tier ausreichend mit Vitaminen versorgt ist. Dabei kommt es aber nicht nur auf die Menge, sondern vor allem auf Verwertbarkeit von Vitaminen und Mineralien an. Man beschäftigt sich viel mehr mit der Frage, ob die Vitamine und Mineralstoffe ausreichend sind, als mit der Möglichkeit eines Mangels an Aktiv-Enzymen.

Denn erst die Enzyme sorgen für die Wirksamkeit der zugeführten Vitamine und Mineralstoffe. Das heißt, die Enzyme sorgen dafür, dass Vitamine und Mineralien aufgespalten und dadurch erst verwertbar werden. Nur durch Enzyme kann die wichtige Zellteilung entstehen. Deshalb sind Enzyme und sekundäre Pflanzenstoffe (eine ausreichenden Vitamin- und Mineralstoffversorgung vorausgesetzt) mit die wichtigsten Qualitätsmerkmale einer guten Tiernahrung.

Enzyme sind daher mindestens genauso wichtig wie Vitamine und Mineralien.
SUNNY Petfood Hundefutter und Katzenfutter enthält enzymaktivierende Keimlinge um eine ausreichende Versorgung mit Enzymen, Vitaminen und Mineralien zu gewährleisten!

Die nachfolgende Auswahl soll Ihnen zeigen, dass eine ausreichende Vitaminversorgung allein durch eine gut gewählte pflanzliche Grundlage gewährleistet ist:

 

Aloe hat eine besondere Affinität zu den Verdauungsorganen und wirkt abführend. Sie wirkt als Wundwasser bei schlecht heilenden Wunden, wird bei Geschwüren eingesetzt und bei chronischem Magenkatarrh angewendet.
Inhaltsstoffe: Aloine

Die Artischocke ist eine Heilpflanze und zeigt ihre hervorragende Wirkung u. a. bei der Fettverdauung.
Sie gehört zu den Distelgewächsen und gedeiht in warmen Regionen. Ihre Inhaltsstoffe haben u. a. eine antiseptische und blutfettsenkende Wirkung, Sie fördert die Durchblutung, entgiftet den Körper und wirkt anregend auf Leber und Niere.

Die Inhaltsstoffe der Artischocke sind im Wesentlichen das Kohlenhydrat Inulin, Eiweiß, Calcium, Eisen, Provitamin A und Vitamin B1

Bärlauch gehört zu den Zwiebelgewächsen und wächst wild in fast ganz Europa.. Er gilt als Nährstoffanzeiger, denn Bärlauch wächst nur auf nährstoffreichem Boden.

Bei Hautleiden, Wurmbefall, Darmbeschwerden und Arterienverkalkung wirkt Bärlauch sehr positiv und ist als blutreinigende Frühjahrskur sehr zu empfehlen.

Bärlauch ist reich an Vitamin C, Magnesium, Eisen und Mangan. Sulfide wirken gegen Bakterien und Pilze

Bananen enthalten sehr viel an wichtigen Mineralstoffen wie Phosphor, Eisen, Kalium, Magnesium, Mangan und Kupfer. Außerdem viele Vitamine und Ballaststoffe. Sie haben den höchsten Kaliumgehalt und sind sehr leicht verdaulich.

Birken haben eine wissenschaftlich erwiesene harntreibende Wirkung. Im Körper gestautes Wasser vermögen Birkenblätter rasch zu entziehen, wobei es zu einer vermehrten Ausscheidung harnpflichtiger Substanzen kommt, was sich bei Stoffwechselleiden wie Rheuma und Gicht vorteilhaft auswirkt.
Zur Behandlung von Hauterkrankungen wird häufig Birkenteer genommen. Birkenteer vermag chronische Ekzeme positiv zu beeinflussen. In den jungen Blättern sind ätherische Öle, Gerbstoffe sowie saure und neutrale Saponine enthalten. Birkenteer enthält hauptsächlich Karbolsäure und Kreosol.

Die Brennnessel wird schon seit jeher als Heilpflanze geschätzt und überwiegend bei rheumatischen Erkrankungen sowie als Frühjahrskur zum Entschlacken und Blutreinigen verwendet,
Die Brennnessel wächst fast überall, an Wegrändern, in Gärten oder auf Kompostplätzen und wirkt harntreibend, entzündungshemmend und blutbildend. Sie wird außerdem bei allgemeiner Abwehrschwäche, bei Hautleiden und bei Eisenmangel gerne als Stärkungsmittel eingesetzt. Verwendet werden Blätter und Wurzelinhaltsstoffe: In Brennnesseln sind Flavonoide, den Zuckergehalt senkende Glucocinine, Kieselsäure, wertvolle Mineralstoffe, Eisen, Provitamin A, Vitamin C, Xanthophyll und Chlorophyll enthalten..

Enzymaktivierende Keimlinge aus Nackthafer und Braunhirse sind ein Stück unveränderte, lebendige Natur, Nahrung in ursprünglicher, unveränderter Form.
Keimlinge wachsen nie mehr schneller als in diesem Stadium und tragen eine enorme Vitalität in sich. Durch das Ankeimen vervielfacht Getreide den Gehalt an Vitaminen um 400 bis 600 %.
Keimlinge sind durch ihre zarte Struktur leicht verdaulich und haben eine sehr hohe Enzymaktivität.

Der ursprünglich aus Asien stammende Fenchel war schon bei den alten Ägyptern als Heilpflanze beliebt. Fenchel wird vorwiegend bei Blähungen und Verdauungsproblemen eingesetzt, hilft aber auch bei Augenentzündungen. Fenchel enthält ätherische Öle, die positiv auf die Schleimhäute wirken und hat eine krampflösende und antibiotische Wirkung bei Blähungen  und Magen- und Darmbeschwerden. Fenchel enthält Eisen, Kalium, Kalzium, Vitamin A, Vitamin B1, B2, Vitamin C und E, sowie ätherische Öle (z. B. Anethol.)

In den kräftigen Wurzeln von Karotten, werden Vitamine und Mineralien gespeichert. Sie sind ein wahres Kraftpaket mit ballaststoffhaltiger Zellulose.
Karotten wirken positiv bei Sehschwäche und erhöhten Blutfettwerten. 
In Möhren ist viel Beta-Karotin, Vitamin A, B-Vitamine, Vitamin C und E sowie die Mineralstoffe Natrium, Kalium und Phosphor enthalten.

Holunder- oder „Fliederblüten“ haben eine harn-, schweiß- und milchtreibende Wirkung wobei auch die Holunderbeere dieselbe Wirkung besitzt. Die Beeren haben einen blutreinigenden und blutbildenden Charakter. Sie säubern alle inneren Organe. Holunder hat viel Vitamin C in den frischen Blüten, enthält Eisen, Kupfer sowie terpentinhaltige ätherische Öle. Holunderbeeren enthalten reichlich Vitamin A, B und C.

Beim Hopfen geht die medizinische Wirkung hauptsächlich von den Bitterstoffen aus. Hopfen wirkt appetitanregend, Magen – Darm - kräftigend, nervenberuhigend und schlaffördernd. Bei einzelnen Bitterstoffen wird ihm auch eine Hemmwirkung auf Bakterien und Wucherungen nachgesagt. Hopfen enthält Lupulin, Hopfenbitterstoffe, sowie ätherische Öle, Gerbsäure und Hopfenbitter

Knoblauch ist eine der ältesten Heilpflanzen überhaupt und wird schon seit langem als Heil- und Stärkungsmittel verwendet.
Traditionell wird Knoblauch bei Magen- und Darm-Erkrankungen mit Durchfall oder Verstopfung, Blähungen und Entzündungen vom Darm gerne eingesetzt. Er tötet krankhafte Darmbakterien ab und fördert die Kolibakterien (normale Darmbewohner) Auch bei Erkrankungen der Luft- und Atemwege wie Bronchitis, Keuchhusten und Asthma, bei Bluthochdruck und Arterienverkalkungen sowie Herzmuskelschwäche findet Knoblauch als Heilpflanze Verwendung. Weiterhin wirkt Knoblauch wurmtreibend und wird als Kräftigungsmittel in der indischen Medizin eingesetzt.

Der Toxizitätsgrad von Knoblauch (Allium sativum)  gilt als GIFTIG bis STARK GIFTIG. Durch diese Information sind viele Tierhalter derart verunsichert, dass sie glauben, dass Knoblauch ihrem Tier nur schaden kann. Eine Studienveröffentlichung der Veterinärpharmakologie und –Toxikologie Zürich besagt, dass eine toxische Dosis von Knoblauch bei 5g/kg Körpergewicht oder 1,25 ml/kg Körpergewicht entsteht, wenn über einen Zeitraum von 7 Tagen regelmäßig Knoblauch verabreicht wird.
Dies bedeutet, dass ein Hund mit einem Körpergewicht von 15 kg, 75 g Knoblauch, was in etwa 25 Zehen entspricht, täglich erhalten müsste!!

Die Frage ob Knoblauch schädlich für Tiere ist, beantwortet Herr Prof. Nägeli vom Veterinärtoxikologischen Institut der Universität Zürich wie folgt.

„Die Fütterung von Knoblauch an Hunde kann sich günstig auf die Gesundheit auswirken. Über die tatsächliche Wirkung als Repellens (Abschreckungsmittel gegen stechende Insekten) weiß ich aber nichts. Empfohlen wird eine tägliche Dosis von 4 g/Hund der frischen Knoblauchzehe. Für Pulver usw. habe ich keine Dosierungsempfehlung“.
Die Antwort von Dr. Korthäuer auf die Frage ob Knoblauch schädlich für Tiere sei, lautet so: „Knoblauchvergiftungen sind mir in 20 Jahren tierärztlicher Tätigkeit bisher nicht untergekommen, obwohl manche Tierbesitzer es schon etwas mit der Knoblauchgabe an ihrem Hund übertreiben“.

Da VIEL NICHT UNBEDINGT VIEL HILFT! ist in unserer Tiernahrung nur eine sehr geringe Menge an Knoblauch enthalten.

Unterschiedlichste Untersuchungen bei Hunden ergaben keinerlei Vergiftungssymptome von Knoblauch. Die untersuchten Hunde werden bereits über einen längeren Zeitraum mit unseren Trockenfuttersorten Jupiter und Pluto gefüttert, so dass mögliche Erkrankungen durch ein Blutbild festzustellen wären.

In Knoblauch finden sich folgende Inhaltsstoffe:
Kohlenhydrate, Eiweiß, Fett, Calcium und Phosphor, Magnesium, Eisen, Vitamin B1, B2 und C, Fermente, Inulin und das schwefelhaltige, ätherische Öl Allicin. welchem die gesundheitsfördernde Wirkung des Knoblauchs zugeschrieben ist.

Lavendel wirkt durch seine ätherischen Öle z. B. blähungstreibend und gallefördernd auf das Verdauungssystem, krampflösend auf die Luftwege, wasserausscheidend auf die Nieren und beruhigend auf die Nerven. Bei infizierten Wunden wirkt Lavendel antiseptisch und eiterwidrig. Lavendel enthält neben ätherischen Ölen Gerbstoffe, Glykosid und Saponin.

Löwenzahn ist auch unter den Namen Melkdistel, Pusteblume oder Milchdistel bekannt und wurde bereits Im Mittelalter bei Gicht und rheumatischen Erkrankungen eingesetzt. Heute wird er vorwiegend bei Gelenksentzündungen und Wassereinlagerungen verwendet.

Löwenzahn gehört zu den Korbblütlern ist fast überall zu finden. Löwenzahn wirkt appetitanregend, regt den Stoffwechsel an, wird bei Leber- und Gallenbeschwerden als Tee eingesetzt  sowie zur Blutreinigung und bei allgemeiner Altersschwäche.

Löwenzahn enthält eine antibiotisch wirksame Substanz, Vitamine der B- und C-Gruppe, den Bitterstoff Taraxacin sowie Inulin. Inulin ist ein sich in Fruchtzucker umsetzendes Kohlenhydrat, dem eine spezielle Wirkung gegen Zuckerkrankheit zugeschrieben wird.

Mais gehört als Getreide zu den Süßgräsern und enthält u. a. Stärke, Proteine, Fette und die Vitamine B1 und B6. Der von uns verarbeitete Mais ist zertifiziert und NICHT genmanipuliert. Wir verarbeiten ausschließlich die Körner, nicht die Kolben oder die kompletten Pflanzen, so dass unser Futter die bestmögliche Qualität enthält.

Die Petersilie gehört zu den bekanntesten Küchenkräutern, hat eine harntreibende Wirkung und findet bei Verletzungen wie Quetschungen, Geschwüren und Mückenstichen Verwendung. Die Petersilie ist eine wichtige Unterstützung bei Infektionen und Abwehrschwäche. Sie fördert die Blutbildung, ist ein großer Mineralienlieferant und hat großen Einfluss auf die Nieren und die Blutgefäße. Petersilie hat einen sehr hohen Eiweißgehalt und enthält Mineralien, Calcium, Eisen und Provitamin A und B 1, B2, Vitamin E und Folsäure. 

Salbei wirkt als Aufguss bakterientötend. Er bringt daher bei Wunden eine schnelle Heilung. Innerlich wirkt Salbei schweißhemmend. Salbei enthält ätherische Öle mit Salviol, Kineol, Kampfer, Gerbstoffe und Harze.

Sonnenblumenöl hat einen hohen Brennwert und einen hohen Gehalt an ungesättigten Fettsäuren, die im Fettstoffwechsel eine besondere Rolle spielen.
 Im Sonnenblumenöl sind Linolein, Olein, Palmitin, Stearin, Arachin und Linocerin enthalten . Außerdem enthalten die Öle noch Lezithin, Cholesterin, Eiweiß Globulin und Arginin. In den Blüten ist viel Cholin und Betain enthalten.

Blätter und Blüten des Stiefmütterchens helfen gegen chronische Hautausschläge, wirken anregend auf die Haut und tragen zur Reinigung der Nieren bei.

Im folgenden erhalten Sie Informationen über die einzelnen Vitamine, wo sind sie enthalten, wofür benötigt sie der Körper und wie äußert sich eine Über- oder Unterversorgung. Vitamine können ohne zusätzliche Belastung des Stoffwechsels im Körper sofort umgesetzt werden.

 
Vitamin A - Retinol ist ein wichtiger Bestandteil beim Zellwachstum und kommt in Pflanzen als Provitamin vor.

Vitamin B 1 - Thiamin ist wasserlöslich, hitzeempfindlich und kommt u. a. in Algen vor.
Vitamin B1 wird nicht gespeichert, daher ist eine kontinuierliche Zufuhr mit thiaminhaltigen Lebensmitteln wichtig um eine ausreichende Versorgung zu gewährleisten..
Bei Mangel von Vitamin B1 können Herz-Kreislauf-Versagen und -krämpfe, Lähmungen, Muskelschwäche, Nervenentzündungen sowie Funktionsstörungen des Magen-Darm-Trakts auftreten.
Thiamin ist am Abbau bestimmter Aminosäuren beteiligt, wirkt regulierend im Kohlenhydratstoffwechsel und ist für die Schilddrüsenfunktion, die Nerventätigkeit und bei der Verstoffwechslung von Kohlenhydraten wichtig.

Vitamin B 2 - Riboflavin ist sehr hitzestabil und kommt u. a. in Milchprodukten und Vollkorngetreide vor.
Riboflavin kann nur in freier Form vom Körper aufgenommen werden. es ist in Form verschiedener Phosphorverbindungen in Lebensmitteln vorhanden.
Es wird nicht länger als 2 – 6 Wochen im Körper gespeichert.
Bei einem Mangel an Vitamin B 2 treten Hautveränderungen wie z.B. Rötung oder Schuppen auf. Weitere Merkmale sind z.B. brüchige, stumpfe Nägel, Eintrübung der Augenlinse sowie Veränderungen des Nervensystems.

Vitamin B 3 - Niacin kommt sowohl in tierischen als auch in pflanzlichen Lebensmitteln wie beispielsweise in Muskelfleisch, Innereien und im Getreide (Vollkornprodukten) als die Niacin-aktive Form Nikotinsäure vor. 
Niacin wird auch im Stoffwechsel produziert und entsteht beim Abbau von Aminosäure als Nebenprodukt. Die Speicherfähigkeit von Niacin beträgt nur ca. zwei bis sechs Wochen und wird im Organismus jeweils nur in den aktuell benötigten Mengen zur Verfügung. gestellt.
Niacin-Mangel zeigt sich durch Appetitlosigkeit, Schlaflosigkeit und verminderte Leistungsfähigkeit. Ausgeprägte Symptome zeigen sich durch Veränderungen der Haut und der Schleimhäute, insbesondere an dem Sonnenlicht ausgesetzten Stellen.

Vitamin B 5 - Pantothensäure ist sehr hitzestabil und ist sehr reichhaltig in Leber und Hering vorhanden. Es ist so gut wie in allen Lebensmitteln zu finden. Am reichhaltigsten kommt es in pflanzlichen Produkten, vor allem in Vollkornprodukten, Blumenkohl und Brokkoli vor.
Symptome bei Mangelerscheinungen sind starke Stoffwechselstörungen, die im weiteren Verlauf zu Krämpfen, Reflexstörungen und Veränderungen von Haut und Schleimhäuten führen können. Da Pantothensäure in sehr vielen Lebensmitteln vorkommt, kommt es allerdings so gut wie nie zu Mangelerscheinungen.
Vitamin B5 sorgt für die Bildung von Cholesterin und Ketonkörpern, sowie für die Synthese und den Abbau von Fettsäuren.

Vitamin B 6 kommt sowohl in pflanzlichen als auch in tierischen Lebensmitteln vor. Die einzelnen Gruppen reagieren sehr unterschiedlich auf Hitze. So treten beim Garen von Lebensmitteln geringere Verluste auf. ( Bei pflanzlichen Lebensmitteln mehr als bei tierischen Produkten).
Da sie direkt vom Darm resorbiert werden können, ist die Bioverfügbarkeit relativ hoch.
Vitamin B 6 kommt u. a. in Vollkorngetreide, Bananen, Fleisch und Leber vor.
Die Speicherfähigkeit ist mit 2-6 Wochen relativ kurz. Symptome die bei Mangel an Vitamin B6 auftreten sind z.B. Hautveränderungen, Dermatitis, Muskelkrämpfe und Sensibilitätsstörungen.
Vitamin B6 hat im Organismus sehr vielfältige Aufgaben. Es sorgt u. a. für die Synthese des Bluteiweißes und Hämoglobins. Weiterhin unterstützt es die Bildung von bestimmten Neurotransmittern und Hormonen (wie z. B. Histamin, Dopamin und Sterotonin), ist für den Aminosäurestoffwechsel von großer Bedeutung und beeinflusst die Funktionen des Nervensystems und der Immunabwehr.

Vitamin B 12 - Cobalamin wird von Mikroorganismen gebildet und kommt überwiegend in tierischen Produkten wie Fisch, Leber, Niere und Innereien vor. Ein pflanzlicher Lieferant von Vitamin B12 ist z.B. Sanddorn. Vitamin B12 kann über einen längeren Zeitraum in der Leber gespeichert werden und wird für die Bildung der roten Blutkörperchen, für den Eiweißstoffwechsel und das Nervensystem benötigt. Außerdem ist es wichtig für die Regeneration der Schleimhäute und für das Zellwachstum.

Eine Biosynthese von Vitamin C - Ascorbinsäure im Organismus ist über den Glykosestoffwechsel möglich. Vitamin C muss ständig zu geführt werden, da die Speicherkapazität sehr gering ist. Vitamin C ist Licht-, Luft-, Wasser- und wärmeempfindlich und übernimmt im Körper sehr vielfältige Aufgaben. So ist es z.B. an der Wundheilung beteiligt, unterstützt die Bildung von Adrenalin und beugt Krankheiten wie z.B. Krebserkrankungen vor. Vitamin C erhöht die Aktivität der Abwehrzellen und verbessert so das Immunsystem. Es hilft bei Zahnkaries und ist wichtig bei Anämie und bei Blutungen. Durch Vitamin C wird Cholesterin in der Gallensäure oder Vitamin D verarbeitet. Vitamin C transportiert giftige Schwermetalle wie Blei, Nickel und Kadmium durch ausschwemmen aus dem Körper ab und verbessert die Eisenresorption im Dünndarm.

Vitamin D ist in Hefen sowie in tierischen Lebensmitteln wie beispielsweise in Lachs in großen Mengen vorhanden. Vitamin D hat sehr gute Speichereigenschaft, wird überwiegend in der Leber gespeichert und nur in verhältnismäßig geringen Mengen ausgeschieden. Eine verminderte Aufnahmefähigkeit von Calcium weist auf einen Vitamin D-Mangel hin. Bei einer Überdosierung von Vitamin D kann es schnell zu einer Schädigung des Organismus kommen.
Symptome dafür sind Übelkeit, Erbrechen, vermehrter Durst, Muskelschwäche und erhöhte Harnmengen.
Vitamin D ist wichtig bei Rachitis und Osteoporose (Knochenschwund)

Vitamin E ist ein rein pflanzliches Produkt und kommt vor allem in Pflanzenölen wie Sonnenblumenöl, Haferflocken u. ä. vor.
Die eigentliche Aufgabe dieses Vitamins ist noch nicht vollständig erforscht, aber sicher ist, dass Vitamin E ein antioxidativer Schutzstoff ist der freie Radikale an sich bindet und wichtig ist bei der Fortpflanzung, bei Muskelschwund und bei Leberschäden. Des weiteren wird angenommen, dass es beim Aufbau und bei der Stabilisation von biologischen Membranen unterstützend hilft sowie bei der Synthese von einigen Enzymen und nervenbedingten Muskelfunktionen beteiligt ist.

Vitamin H - Biotin ist in kleinen Mengen in den meisten Lebensmitteln enthalten.
Bei tierischen Produkten finden sich die größten Mengen z. B. in Kalbsleber und Lachs.
Vitamin H aus pflanzlicher Nahrung kann besser verwertet werden, da es hier in ungebundener Form vor kommt, u.a. in Erdnüssen, Sojabohnen und Haferflocken.
Vitamin H reagiert bei Hitzeeinwirkung insbesondere in Verbindung mit Säuren sehr labil und verliert dadurch einen großen Teil seiner Bioverfügbarkeit, ist aber ansonsten eher unempfindlich. Ein Mangel an Biotin zeigt sich durch Haarausfall, Schleimhautveränderungen des Darms, die zu Durchfall führen können, Mattigkeit und Muskelschmerzen.
Der Abbau der Aminosäuren, die Biosynthese und die Verwertung von Fettsäuren zählt zu den Aufgaben von Vitamin H..

Vitamin K ist für die Blutgerinnung zuständig und kommt in Milchprodukten, Gemüse und Getreide hauptsächlich in grünen Pflanzen vor.
Vitamin K kommt durch das Blut in Knochenmark, Leber und Nieren, kann nur max. 14 Tage gespeichert werden, und wird über Galle und Nieren ausgeschieden. Ein Vitamin K-Mangel zeigt sich durch eine verminderte Blutgerinnung, was bei Verletzungen zu einer langsameren Schließung der Wunde führt. Vitamin K wird im Darm von Bakterien synthetisiert.

Man unterscheidet hier in Vitamin K1 und Vitamin K2.

Vitamin K1 ist fettlöslich und ist wichtig für das Immunsystem, die Muskulatur, die Blutgerinnung und für die Krebsvorbeugung. Die Folgen eines Mangels an Vitamin K1 sind Erschöpfung und schlechte Wundheilung. Negative Folgen bei einem Überschuss sind nicht bekannt. Vitamin K1 findet sich z. B. in in Innereien (z.B. Hühnerherz, Hühnerleber, Kalbsleber), dunklem Gemüse, Eigelb, Milchprodukten (Quark, Butter).

Vitamin K2 wird von Katzen und Hunden selbst aus Darmbakterien gebildet. Es ist für die Blutgerinnung und den Stoffwechsel wichtig. Wesentlich für die Synthese von K2 ist die Zufuhr von Vitamin K1.

Achtung!

Die Vitamine K1 und K2 sind natürliche Vitamine und dürfen nicht mit dem künstlichen Vitamin K3 (Menadion) bzw. den Vitaminen K4-K6 gleichgestellt werden. Hierbei handelt es sich nicht um natürliche Vitamine. Sie sind nicht in der Natur zu finden und sind wegen ihrer schädlichen Wirkung (Menadion) schon lange für die Humanmedizin verboten. Aus Kostengründen wird Menadion aber weiterhin oft für Tiernahrung verwendet (weil billiger wie K1!!). Obwohl Menadion in Amerika auch im Tierfutter verboten ist, produzieren amerikanische Konzerne, meist in Spanien, für den europäischen Markt weiterhin mit dem gefährlichen Menadion!!!. Die Deklaration ist nicht pflichtig und kann in der Analyse als Vitamin K deklariert sein obwohl es sich um Menadion handelt!!! Vitamin K3 (Menadion) verringert zwar das Blutungsrisiko, allerdings auf Kosten vieler negativer Nebenwirkungen.

Durch eine unausgewogene Ernährung der Tiere kann es zu ernährungsbedingte Krankheiten kommen. Eine Fütterung mit Fertigfuttermittel mit chemischen Zusätzen, z.T mit sehr fragwürdigen Inhaltsstoffen und teilweise unter großer Hitzeeinwirkung hergestellt, sind mit größter Wahrscheinlichkeit mit dafür verantwortlich, dass Erkrankungen bei unseren Haustieren immer mehr zunehmen und oft schon sehr junge Tiere betroffen sind So kann es durch eine Unter- oder Überversorgung mit Eiweiß. oder durch mangelnde Vitamine und Mineralien zu vielerlei Krankheiten kommen. Hier nur einige der wichtigsten:

·        Allgemeine Krankheitsanfälligkeit, Immundefizite

·        mangelnde Lebensfreude, Müdigkeit

·        fehlende Ausdauer und Leistungsfähigkeit

·        Stumpfes, glanzloses Fell, Schuppen, Haarausfall

·        Juckreiz, Ekzeme, Hautausschläge

·        Allgemeine Entzündungsneigung

·        Allergien

·        Verdauungsprobleme durch Futterunverträglichkeiten

·        Erbrechen, Schädigungen im Magen

·        Magenerweiterung und Bauchspeicheldrüsenprobleme

·        Gestörte Darmfunktion mit Durchfall oder Verstopfung

·        Gelenkprobleme oft in Verbindung mit

·        Übergewicht (Adipositas) mit daraus entstehenden Stoffwechselentgleisungen

         wie  Überzuckerung, Fettleber

·        Diabetes

·        Nieren- und Harnsteinprobleme

·        Nierenerkrankungen

·        Lebererkrankungen

·        Herzerkrankungen

·        Übersäuerung und deren Folgen

·        Zahnsteinprobleme, daraus folgende toxische Belastungen

·        Epilepsie oder epilepsieforme Zustände

·        Tumorerkrankungen u.v.m…

Diese Auflistung ist nicht vollständig!

Viele unserer Haustiere leiden an Übergewicht, was eine durchaus ernstzunehmende Krankheit ist, die wir Menschen zu verantworten haben. Übergewicht bei unseren Haustieren kommt grundsätzlich aus einer Überversorgung an Kohlehydraten zustande. Wir, die Tierhalter, sind dafür verantwortlich, dass unsere Haustiere mit einer vernünftigen Nahrung in einer ausreichenden Menge versorgt werden. Lässt das Tier mal sein Futter stehen, so macht sich der Mensch bereits Sorgen und versucht mit Leckerlies seinem Tier zu mehr Appetit und noch mehr Übergewicht zu verhelfen Dies ist falsche Tierliebe! Sie tun dem Tier damit keinen Gefallen, sondern führen ihm massiven Schaden zu. Natürlich liegt Übergewicht bei unseren Haustieren auch im Bewegungsmangel begründet. Ein übergewichtiges Tier verspürt keine Lust sich zu bewegen, wodurch sich weitere Probleme (z.B. im Bewegungsapparat, Verdauungsstörungen etc) entwickeln. 

Die meisten gesundheitlichen Probleme unserer Haustiere sind vom Tierhalter stark beeinflussbar. Durch eine gesunde Ernährung kann sich ein krankes Tier oft sehr schnell wieder erholen.

Bei der Ernährung fängt alles an!!!

Dieses kleine Lexikon wird ständig erweitert, schauen Sie doch mal wieder rein!

Hundefutter und Katzenfutter wie hausgemacht

                                                                                                                                                                                       

                                                                                                                                                                        

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